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Ich und der Schlamm, Teil 2


Singletrail nach Buchenegg

Gestern Abend war wohl der einzige kurze Timeslot, bei dem es nicht regnete in dieser Woche. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und bin auf meiner Hausrunde “Üetliberg’s Bobbahn” losgeradelt.
Mir war bewusst, dass die Tour trotz leichtem Sonnenschein (!) zu einer Schlammrunde ausarten würde. Doch wollte ich meine Skills in rutschigem und nassen Gelände verbessern.


Nachdem ich letztes Mal im Schlamm ziemlich versagt hatte, war gestern ein Fortschritt zu sehen (mehr gefahren und Gleichgewicht im Griff). Ich habe mich bei der Fahrt auf folgende Punkte konzentriert:

  • Vorderbremsen weniger benutzen
  • Nicht gegen das Rutschen ankämpfen, sondern mitfahren
  • Lenkrad weniger verkrampft halten

Dadurch, dass ich die Vorderbremse etwas weniger nutzte, wurde ich auf einer Passage schlicht zu schnell im steilen Schlamm und musste mit einem Fuss leider nachhelfen.


Auf den flachen, nassen Trails hat die Konzentration auf die folgenden Punkte deutliche Verbesserungen gebracht:

  • nicht überlegen, was passiert, wenn…. (ich zb links über die Wurzel fahre und umfalle etc)
  • die Pedalen im Schlamm kontrolliert drücken statt “durchzudrücken”



Nächstes Mal möchte ich mich darauf konzentrieren, auf den flachen Trails im Schlamm etwas schneller zu fahren (das hilft meistens die Passagen besser fahren zu können) und bei einem Schlammloch den Körper mehr nach hinten zu nehmen um nicht stecken zu bleiben.
Ev. sollt ich auch wieder mal ein paar Gleichgewichtsübungen mit dem Bike machen.

Ich und der Schlamm

… sind (noch) nicht wirklich so gute Freunde!

Ich bin heute wieder mal meine Üetliberg Hausrunde gefahren. Wie vor 2 Wochen vor meinen Ferien waren die Trails sozusagen getränkt in Schlamm! Besonders der Trail zwischen Balderen und Buchenegg, sowie der Downhill nach Adliswil waren betroffen.

Die Wege sind da so richtig ausgewaschen und zT sogar durch das Wasser beschädigt. Es haben sich sogar kleine Bäche auf den Wegen gebildet. Entsprechend schwierig waren die Trails zu fahren (Als Vergleich: Die nassen Wurzeln hielten bei weitem besser als der Schlamm! Normalerweise sind die nassen Wurzeln das Problem!).

Der Downhill war in diesem Zustand für mich praktisch nicht fahrbar. Einmal bin ich da auch gestürzt, aber ohne grossen Folgen.

Leider zeigt sich immer dasselbe Bild: Ich rutsche mit dem Vorderrad nach rechts und muss mit dem Linken Bein aus den Pedalen um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

Hat jemand Tipps wie man auf schlammigen Strecken fahren kann, ohne sich wie ein Dreirad zu fühlen?
Hier ein paar Gedanken meinerseits:

  • Die Vorderbremsen nicht oder sehr feinfühlig verwenden.
  • Nicht gegen das Rutschen versuchen anzukämpfen, sondern in Rutschrichtung mitfahren.
  • Im Schlamm üben, üben, üben.