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federwegCH » 2010 » Juni

Archive for Juni 2010

Ich und der Schlamm, Teil 2


Singletrail nach Buchenegg

Gestern Abend war wohl der einzige kurze Timeslot, bei dem es nicht regnete in dieser Woche. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und bin auf meiner Hausrunde “Üetliberg’s Bobbahn” losgeradelt.
Mir war bewusst, dass die Tour trotz leichtem Sonnenschein (!) zu einer Schlammrunde ausarten würde. Doch wollte ich meine Skills in rutschigem und nassen Gelände verbessern.


Nachdem ich letztes Mal im Schlamm ziemlich versagt hatte, war gestern ein Fortschritt zu sehen (mehr gefahren und Gleichgewicht im Griff). Ich habe mich bei der Fahrt auf folgende Punkte konzentriert:

  • Vorderbremsen weniger benutzen
  • Nicht gegen das Rutschen ankämpfen, sondern mitfahren
  • Lenkrad weniger verkrampft halten

Dadurch, dass ich die Vorderbremse etwas weniger nutzte, wurde ich auf einer Passage schlicht zu schnell im steilen Schlamm und musste mit einem Fuss leider nachhelfen.


Auf den flachen, nassen Trails hat die Konzentration auf die folgenden Punkte deutliche Verbesserungen gebracht:

  • nicht überlegen, was passiert, wenn…. (ich zb links über die Wurzel fahre und umfalle etc)
  • die Pedalen im Schlamm kontrolliert drücken statt “durchzudrücken”



Nächstes Mal möchte ich mich darauf konzentrieren, auf den flachen Trails im Schlamm etwas schneller zu fahren (das hilft meistens die Passagen besser fahren zu können) und bei einem Schlammloch den Körper mehr nach hinten zu nehmen um nicht stecken zu bleiben.
Ev. sollt ich auch wieder mal ein paar Gleichgewichtsübungen mit dem Bike machen.

Wanderweg Tuning am Üetliberg

Ein Teilstück der Bikeroute zum Üetliberg rauf war schon länger ein Schlammstück. Eigentlich für Biker nichts Tragisches, für Wanderer schon mühsamer.
Dieses Teilstück wurde nun überarbeitet:


Teilstück vorher


Teilstück nachher

Die Wetterkapriolen im Griff

Beim aktuellen Wetter, weiss man nie, ob man beim Biken nass wird oder nicht. Der Abenteurer kann jetzt einfach mal gehen und schauen wies wird. Der Clevere schaut den Himmel an und nimmt das Regenzeugs einfach mit.

Ich schaue da häufig auf die Wetterprognose von search.ch. Auch diese ist ist nicht 100% zuverlässig, doch sehe ich den Temperatur- und Niederschlagsverlauf.
Die Vorhersage ist umso genauer, je klarer die Druckverteilung ist und je näher man beim Updatezeitpunkt ist. Die Daten werden ca. alle 3h aktualisiert.

So sehe ich beim obigen Beispiel, dass ich heute abend ziemlich sicher nass würde. Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Temperatur in Abhängigkeit der Zeit. Insbesondere in den Wintermonaten habe ich so herausgefunden, dass der Peak in der Regel erst zwischen 15h00-17h00 ist und es damit in der Mittagszeit noch sehr kühl sein kann im Gegensatz zum Mittag im Sommer!

Natürlich gibts auch noch den Regenradar mit Ist- und Sollwerten und weitere Wetterseiten.



Update: Natürlich hatte Murphy was gegen meine Vorhersage. Das Wetter für heute Abend sieht nun so aus:

Ventilverstopfung bei Notubes

Mir ist aufgefallen, dass beim Aufpumpen meiner Notubes (ja, auch diese verlieren etwas Luft), immer ein bisschen weisse Flüssigkeit (Sealant) aus dem Ventil weicht.
Das kann für das Ventil nicht gut sein, denn schliesslich soll das Sealant Löcher versiegeln. Da ich nicht möchte, dass schlussendlich auch das Ventil abgedichtet ist, postioniere ich meine Räder des Bikes nach dem Fahren wie im Bild dargestellt.

Damit kann die Flüssigkeit vom Ventil nach unten weichen, es sammelt sich kein weiteres Sealant im Ventil und auch beim Aufpumpen ist kein potentielles Sealant in der Nähe. Ich kann das Ventil auch nach oben rotieren, ohne dass Flüssigkeit in das Ventil gelangt.

Ich weiss nicht, obs hilft, aber seit ich darauf achte, ist beim Aufpumpen keine weisse Flüssigkeit mehr durch das Ventil gedrungen.

Ich und der Schlamm

… sind (noch) nicht wirklich so gute Freunde!

Ich bin heute wieder mal meine Üetliberg Hausrunde gefahren. Wie vor 2 Wochen vor meinen Ferien waren die Trails sozusagen getränkt in Schlamm! Besonders der Trail zwischen Balderen und Buchenegg, sowie der Downhill nach Adliswil waren betroffen.

Die Wege sind da so richtig ausgewaschen und zT sogar durch das Wasser beschädigt. Es haben sich sogar kleine Bäche auf den Wegen gebildet. Entsprechend schwierig waren die Trails zu fahren (Als Vergleich: Die nassen Wurzeln hielten bei weitem besser als der Schlamm! Normalerweise sind die nassen Wurzeln das Problem!).

Der Downhill war in diesem Zustand für mich praktisch nicht fahrbar. Einmal bin ich da auch gestürzt, aber ohne grossen Folgen.

Leider zeigt sich immer dasselbe Bild: Ich rutsche mit dem Vorderrad nach rechts und muss mit dem Linken Bein aus den Pedalen um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

Hat jemand Tipps wie man auf schlammigen Strecken fahren kann, ohne sich wie ein Dreirad zu fühlen?
Hier ein paar Gedanken meinerseits:

  • Die Vorderbremsen nicht oder sehr feinfühlig verwenden.
  • Nicht gegen das Rutschen versuchen anzukämpfen, sondern in Rutschrichtung mitfahren.
  • Im Schlamm üben, üben, üben.

Biker gegen Wanderer


Absichtlich gelegte Hürden, mit grosser Wahrscheinlichkeit gegen Biker

Ein ewiges Thema… Das Verhältnis ist generell ganz gut zwischen Biker und Wanderer. Nur leider gibt es auf beiden Seiten schwarze Schafe.

Letztes Jahr war ich auf einer Rennradtour und habe dort mit einem Biker gequatscht, der sich über Baustämme auf den Trails beschwert hatte. Ich war ganz erstaunt, aber er meinte, das sei in dieser Gegend normal.

Seit ein paar Monaten scheinen diese Fälle auch im Raum Zürich zur Norm zu werden. Zuletzt gesehen in der Nähe von Felsenegg. Es werden einfach Äste in den Weg gelegt. Nicht dass diese wirkliche eine Hürde sind, doch ist mir die Reaktion unverständlich. Einfach doof. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich diese gegen Biker richten.

Zur Verteidigung der Wanderer muss ich auch sagen, dass ich letztes Jahr in Davos ein paar Biker getroffen habe, die auf einem Wanderweg runtergedonnert sind und so viel Staub aufgewirbelt haben, dass man nichts mehr sah. Auch das, geht gar nicht!


Liebe Biker und Wanderer nehmt Euch die Davoser Trail Toleranz zum Vorbild. Ich kann dieser schlicht nur zustimmen:

In Davos Klosters benutzen Wanderer und Mountainbiker die gleichen Wege ohne Einschränkungen. Möglicht macht dies eine tolerante und rücksichtsvolle Einstellung von allen Seiten. Mountainbiker bremsen beim Überholen auf Schritttempo ab und halten beim Kreuzen auf schmalen Wegen an um den Wanderern Platz zu machen. Und auch die Fussgänger akzeptieren die Mountainbiker als gleichwertige Wegnutzer und geben beim Aufeinandertreffen den Weg, wo immer möglich und sinnvoll, frei.

Die Highlights vom Ride 02/10

Das Ride Heft 02/10 ist gelesen. Hier meine Highlights daraus:

Der Schweiss und die Brille

Als Brillenträger ist es im Sport oft etwas mühsam mit dem Schweiss. Beim Biken kommt es hier vor allem in den warmen Sommermonaten beim Aufstieg irgendwann zur Sichtbehinderung durch die eigenen Schweisstropfen auf der Brille. Nerv!

Seit letztem Jahr besitze ich daher ein Schweissstirnband aus Latex. Es sieht zwar nicht gerade sexy aus und ist mit CHF 25.- auch nicht ganz billig (Ich habs beim bike-import gekauft, aber der scheint es (momentan) nicht im Angebot zu haben), aber ich muss sagen, das simple Stirnband leistet ganze Arbeit.

Für Brillenträger kann ich das Ding echt empfehlen. Das Stirnband wird unterhalb des Helms (zwischen Kopf und Helm) getragen, was ev. dazu führen könnte, dass der Helm nicht mehr ganz so gut auf dem Kopf hält. Es kreuzt nämlich die “Helmbefestigung”.

Um das Stirnband ausserhalb des Helms zu tragen, fehlt bei mir zwischen Helm und Ohr aber auf der Seite einfach der Platz. Eventuell hat ja sonst jemand nen Trage-Tipp?

Auf jeden Fall trage ich das Ding praktisch immer, seither habe ich keine mühsamen, beissenden Schweisstropfen mehr in den Augen und auf der Brille.

Als Alternative kann man auch einfach ein Kopftuch unter dem Helm tragen, hat aber den Nachteil, dass auch dieses irgendwann mal durchschwitzt ist und zudem nicht gerade zur Kühlung des Helms beiträgt.