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Biker gegen Wanderer


Absichtlich gelegte Hürden, mit grosser Wahrscheinlichkeit gegen Biker

Ein ewiges Thema… Das Verhältnis ist generell ganz gut zwischen Biker und Wanderer. Nur leider gibt es auf beiden Seiten schwarze Schafe.

Letztes Jahr war ich auf einer Rennradtour und habe dort mit einem Biker gequatscht, der sich über Baustämme auf den Trails beschwert hatte. Ich war ganz erstaunt, aber er meinte, das sei in dieser Gegend normal.

Seit ein paar Monaten scheinen diese Fälle auch im Raum Zürich zur Norm zu werden. Zuletzt gesehen in der Nähe von Felsenegg. Es werden einfach Äste in den Weg gelegt. Nicht dass diese wirkliche eine Hürde sind, doch ist mir die Reaktion unverständlich. Einfach doof. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich diese gegen Biker richten.

Zur Verteidigung der Wanderer muss ich auch sagen, dass ich letztes Jahr in Davos ein paar Biker getroffen habe, die auf einem Wanderweg runtergedonnert sind und so viel Staub aufgewirbelt haben, dass man nichts mehr sah. Auch das, geht gar nicht!


Liebe Biker und Wanderer nehmt Euch die Davoser Trail Toleranz zum Vorbild. Ich kann dieser schlicht nur zustimmen:

In Davos Klosters benutzen Wanderer und Mountainbiker die gleichen Wege ohne Einschränkungen. Möglicht macht dies eine tolerante und rücksichtsvolle Einstellung von allen Seiten. Mountainbiker bremsen beim Überholen auf Schritttempo ab und halten beim Kreuzen auf schmalen Wegen an um den Wanderern Platz zu machen. Und auch die Fussgänger akzeptieren die Mountainbiker als gleichwertige Wegnutzer und geben beim Aufeinandertreffen den Weg, wo immer möglich und sinnvoll, frei.

One Comment

  1. Florian sagt:

    “Das Verhältnis ist generell ganz gut zwischen Biker und Wanderer. Nur leider gibt es auf beiden Seiten schwarze Schafe.”
    Das ist endlich mal eine vernünftige Aussage zum Thema! Dieses leidige scharfmachen seitens der großen Bikemagazine kommt mir schon lange zu den Ohren raus. Ich habe mit beinahe allen Wanderern, die ich im Lauf der Jahre auf den Trails getroffen habe, gute Erfahrungen gemacht. Diese Leute, die uns im Wortsinn Stöcke in den Weg werfen, sind eien Minderheit. Allerdings haben Sie ihre Entsprechnung in der Minderheit der notorisch rücksichtslosen Mountainbiker, die leider wirklich keine Erfindung der Presse sind.